Abschied
Von Karoline | 21.Juni 2009
Ihr habt ja sicher schon gemerkt, dass ich gar nicht mehr dazu komme, diesen Blog zu pflegen. Und tatsächlich muss ich mich jetzt leider an dieser Stelle verabschieden.
Mein Beruf spannt mich momentan so sehr ein, dass ich nicht mehr dazu komme, diesen Blog artgerecht und treu zu betreiben.
Ich muss mich jetzt erst einmal auf die Haupttätigkeit meines Berufes konzentrieren, das Spielen, denn da warten tolle und spannende Aufgaben auf mich.
Einen Märchenfilm, “Die Gänsemagd”, habe ich gerade abgedreht, “Berlin `36″ kommt jetzt in die Kinos, wofür die ganzen Interviews und Fotoshootings gemacht werden müssen und zwei Filme müssen vorbereitet werden. Und dann ist da ja noch die Wiederaufnahme von “Liliom” am Deutschen Nationaltheater in Weimar und nicht zu vergessen- die Uni.
Ich weiß gar nicht mehr, wie man Wochenende schreibt und mein Pferd dreht mir schon beleidigt den Hintern zu.
Deshalb möchte ich mich von allen, die diesen Blog treu und zauberhaft begleitet haben, verabschieden und mich für Euer Interesse und die lieben Beiträge aus vollem Herzen bedanken.
Mit lieben Grüßen,
Eure Karoline
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Programmhinweis
Von Holger | 1.Juni 2009
Holger - Karoline Herfurth dreht zur Zeit wieder – am Donnerstag war Pressetermin mit ihr auf der Ronneburg bei Hanau. Anlaß: Die Dreharbeiten zum ARD-Märchenfilm “Die Gänsemagd”. Das Märchen der Gebrüder Grimm wird im Rahmen der ARD-Märchenreihe “Acht auf einen Streich” im Weihnachts- und Neujahrsprogramm 2009 ausgestrahlt. 60 Minuten lang wird es wohl sein und Karoline Herfurth spielt die Prinzessin Elisabeth, Florian Lukas den Prinzen Leopold, Susanne Bormann die böse Magd.
Wer nicht bis dahin warten will, kann sie heute Abend im Fernsehen bewundern: Als Mirabellen-Mädchen und erstes Opfer in “Das Parfüm” (20:15 Uhr, Sat1)
Tags: ARD, Gänsemagd
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Wochenende in München
Von Karoline | 19.Januar 2009
Ich habe Flugangst. Einer der Vorsätze für dieses Jahr ist es, diese zu überwinden. Am Freitag fehlte mir noch genügend Chuzpe, also packe ich meine beste Freundin mit Schokolade und Hörspiel in den kleinen VW Polo und wir fahren brav und gemütlich nach München zum bayerischen Filmpreis und Münchener Filmball. Alles lustig und mit Friseur und rechtzeitig und schön, Kofferraum auf, lustig auspacken und dann die Frage, Du, sag mal, wo sind denn meine Kleider?..
Ich hab mir dann die Tränen vom Gesicht gewischt, die die Vorstellung von mir in Jeans auf der Bühne mit einem bayerischen Filmpreis in der Hand hervorgerufen hat. Natascha Müllerschön schickt mir einen Traum von einem Kleid mit zwei Schneiderinnen und während ich mich schminke werde ich eingenäht.
Bühnen scheinen mich nervös zu machen, wenn sie von mir verlangen, mit dem Publikum in direkten Kontakt zu treten. Jedenfalls war ich nervös. Ich wusste, dass ich aufgeregt sein werde und habe mir deshalb meine Rede aufgeschrieben, weil ich sie genau so sagen wollte und nicht anders. Ich freue mich wirklich wahnsinnig über diesen Preis.
Am nächsten Morgen verkatert mit Chai Latte durch den englischen Garten. Und mit Blumen und Babbelbad zu Natascha Müllerschön, Danke sagen. Sie hat einen tollen Laden, da weiß man gar nicht wo man hingucken soll, überall hängen diese schönen Kleider, von denen man schon immer mal eins an haben wollte. Plus die Gelegenheit, es zu tragen. Die hab ich an diesem Abend. Einen Ball. So richtig mit Walzer und Smoking und bodenlangen Ballkleidern und Roulette. Wir haben eine Zigarre probiert. Nach einer Weile wird einem schlecht. Aber vielleicht hab ich auch zu oft gezogen. Und Roulette gespielt. Hab aber nichts gewonnen. Versteh eh nicht, wie das funktioniert. Und natürlich musste ich Weißwurst essen. Also, ick weeß ja nich… Zum Schluss konnten wir nicht mehr laufen auf diesen Mörderdingern und haben Barfuß Polka getanzt.
Am nächsten Morgen: Ich wache auf und denke: wie soll ich denn jetzt sechs Stunden Auto fahren? Im bayerischen Hof gibt es tolles Frühstück. Hat nicht geholfen. Und die unfreundliche Frau an der Rezeption auch nicht (sonst sind sie dort sehr zuvorkommend, aber sie hatte wahrscheinlich schon zu viele verkaterte Gäste vor der Nase). Und die sechs Stunden Regen auf der Autobahn haben es nicht besser gemacht. Mit 90-100 und Aqua Planing bis nach Berlin. Ich empfehle Agatha Christie Hörspiele.
Es war eines der schönsten Wochenenden überhaupt.
Tags: Bayerischer Filmpreis, Filmball, Müllerschön, München
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Bayerischer Filmpreis
Von Holger | 16.Januar 2009
Holger - Ich hoffe, Karoline Herfurth ist nicht böse, wenn ich hier mal wieder meine Administratorenrechte missbrauche. Aber ich finde, das ist doch vermeldenswert:
Die Münchner Regisseurin Caroline Link hat für ihr Drama „Im Winter ein Jahr“ den Bayerischen Filmpreis in der Kategorie Regie erhalten. Der Film über eine Familie, die den Tod eines Sohnes aufarbeitet, sei ein geglücktes Zusammenspiel von Schauspielern, Kameraführung und überwältigender Musik, begründete die Jury die Wahl am Freitag bei der Vergabe der mit 20.000 Euro dotierten Auszeichnung im Münchner Cuvilliéstheater. Beste Nachwuchsschauspielerin wurde Karoline Herfurth, die in dem Film das Sterben ihres Bruders verkraften muss. Die Bayerische Staatsregierung ehrt mit dem Preis herausragende Leistungen des deutschen Filmschaffens im zurückliegenden Jahr. Quelle: dpa
Herzlichen Glückwunsch an das ganze Team!
Tags: Bayerischer Filmpreis, München
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Jahrespläne
Von Karoline | 20.Dezember 2008
Zu recht bemerkt: Ich bin die nachlässigste Bloggerin aller Zeiten. Das muss geändert werden und geht hiermit offiziell in die Vorsätze für 2009 ein.Und weiter zu recht bemängelt: das muss geändert werden. Es stehen also neue Pläne für diese Seite an, deren Umsetzung aber ein wenig (und bei mir vielleicht ein wenig länger) brauchen wird. Bis dahin also bitte Geduld und ein bezauberndes neues Jahr.
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Nachtrag zu “Kinostart”
Von Karoline | 24.November 2008
Ich freue mich sehr, dass der Film so ein positives Feedback bekommt und dass er Euch so gut gefallen hat. Vielen Dank, für die wirklich netten Zeilen.
Und ich möchte mich hier außerdem offiziell für meine Unzuverlässigkeit entschuldigen. Ich bin überwältigt von Arbeit und um es mit Obelix´ Worten auszudrücken: die spinnen, die Unis. Ich bewundere jeden, der das Zeitmanagement besser beherrscht als ich und ich habe da noch eine Menge zu lernen.
Ich kann sonst nur Positives berichten. Das Studieren macht, außer dass es mich zeitlich überfordert, großen Spaß und ich fasse es gar nicht, wie blauäugig man so durch das Leben spazieren kann – ich wusste ja gar nichts (!) vorher. Wie auch immer.
Ich langweile jetzt nicht länger mit der Uni-mit-zu-wenig-Zeit-Problematik und wünsche noch eine wunderschöne Woche.
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Kinostart: Im Winter ein Jahr
Von Holger | 6.November 2008
Holger - Ich nutz’ mal meine Administratorenrechte in diesem Blog hier, um auf ein sehr interessantes Interview aufmerksam zu machen, das Regisseurin Caroline Link anläßlich des Kinostarts von ”Im Winter ein Jahr” der Deutschen Presse Agentur (dpa) gegeben hat. Man kann es unter anderem bei LN Online auf der Kinoseite lesen.
Aus einer weiteren dpa-Meldung (über die Deutschland-Premiere des Films in München) stammt auch das folgende Zitat:
Überzeugt zeigte sich Link insbesondere von ihrer Hauptdarstellerin Karoline Herfurth, die in dem zwei Stunden langen Streifen als junge Tänzerin Lilli mit Hilfe eines Kunstmalers (Josef Bierbichler) den Selbstmord ihres Bruders verarbeitet. „Sie hat mich jeden Tag neu überrascht mit ihrem Verständnis für die Figur der Lilli“, lobte Link, die in weiteren Rollen Hanns Zischler und Corinna Harfouch besetzt hat.
Der Film, der am 13. November im Kino startet, erzählt von einer Familie, die nach dem Selbstmord des Sohnes in Sprachlosigkeit erstarrt ist. In ihrer Trauer bittet die Mutter (Harfouch) den Maler Max Hollander, ein Doppelporträt ihrer Tochter Lilli und ihres toten Sohnes Alexander (Cyril Sjöström) zu malen. Als Hollander versucht, die Tänzerin für seine Arbeit näher kennenzulernen, bricht sich bei ihr eine wilde Trauer Bahn. Auch ihre Eltern zwingt Lilli durch ihre Gefühlsausbrüche und ihr Verhalten dazu, sich mit Alexanders Tod vor knapp einem Jahr endlich auseinanderzusetzen.
Tags: Caroline Link, Corinna Harfouch, Im Winter ein Jahr, Josef Bierbichler, Karoline Herfurth
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Gretel Bergmann
Von Karoline | 12.August 2008
Wie berichtet, stehe ich wieder vor der Kamera - für eine Geschichte über Gretel Bergmann, die als Jüdin an den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin teilnahm teilnehmen sollte.
Gretel Bergmann lebt mit ihrem Mann Bruno Lambert in New York. Ich hatte leider nicht die Gelegenheit, sie persönlich kennen zu lernen.
Aber ich habe viel Material zur Verfügung, inklusive ihrer eigenen Biografie, was mir einen Schatz für diese Arbeit in die Hände gibt. Nämlich eine detaillierte Beschreibung ihrer Gefühle zu den Ereignissen durch sie persönlich. Das ist Gold wert. Aber auch eine Vorlage, die es erst einmal zu erfüllen gilt und ich hoffe, sie wird einverstanden sein mit dem Ergebnis.
Die Dreharbeiten haben begonnen und machen so viel Spaß, wie sie jeden Tag wieder eine Herausforderung darstellen, weil ich immer Angst habe, nicht authentisch genug die Zeit und Gedanken der Figur repräsentieren zu können.
Auch ist es etwas völlig anderes, eine fiktive oder eine reale Person zu spielen. Bei historischen Stoffen fühle ich mich immer in der Verantwortung, “historisch richtig zu spielen”, das heißt, möglichst viel über die damaligen gesellschaftlichen Kodes zu wissen und das Verhalten einer jungen Frau der damaligen Zeit zu studieren. Aber trotzdem muss man einen Mittelweg finden zwischen sich und der Figur, einen Schlüssel, der einem dieses Verhalten nahe bringt und “fühlbar” macht, sonst habe ich das Gefühl, wird die Figur seelenlos, wenn ich pur versuche, etwas Fremdes nachzuahmen. Man lernt nie aus.
Es ist schon unglaublich, wie aktuell gerade jetzt dieses Thema ist. Gretel Bergmann sagt in ihrer Biografie über die damalige Ereignisse Folgendes:
“Gegen die Bemühungen, die Spiele in Berlin ausfallen zu lassen, wandte sich nachdrücklich Avery Brundage, der Vorsitz des Amerikanischen Olympischen Komitees. Seine Behauptung, die Politik dürfe bei einer Olympiade keine Rolle spielen, mag ehrenwert gewesen sein, war aber angesichts der Situation in Deutschland auch naiv, kurzsichtig und in gewisser Weise infantil. Nicht die Befürworter eines Boykotts, sondern Hitler selbst hatte die Politik in die Olympiade gebracht.” (Ich war die große jüdische Hoffnung”, Gretel Bergmann, Haus der Geschichte Baden-Württemberg, S. 117)
Tags: Dreh, Gretel Bergmann, Rolle
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Bühnenreif
Von Karoline | 5.August 2008
Mir wurde die Frage gestellt, wie man denn als Schauspieler an Theaterrollen kommt, ob es wie beim Film Castings gibt.
Also für Theaterrollen spricht man im Allgemeinen vor. Aber es gibt auch andere Wege: Ein Regisseur oder Intendant ist interessiert und schaut sich ein laufendes Stück an, in dem der Schauspieler spielt. Oder man ist mit Regisseuren oder Intendanten bekannt, die einen schon von der Bühne kennen und daraus ergibt sich eine Zusammenarbeit.
Aber der richtige Weg ist das Vorsprechen für einen Platz im festen Ensemble. Wenn man aufgenommen wird, erfährt man immer zu Beginn der Spielzeit, in welche Rollen.
Bei mir war es der Fall, dass die Regisseurin von Liliom bei meinem Intendantenvorspiel an der Ernst Busch auf mich aufmerksam geworden ist und mich gefragt hat, ob ich die Rolle der Julie übernehmen möchte. So war das. Mal sehen wie es weitergeht.
Tags: Casting, Liliom, Rolle, Theater
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Neue Dreharbeiten
Von Karoline | 1.August 2008
Ich werde immer wieder gefragt, wann denn die Filme, an denen ich zuletzt gearbeitet habe, auf der Leinwand zu sehen sind. Also: Im Winter ein Jahr kommt meiner Information nach am 13. Nov. in die Kinos. Wann The Reader kommt weiß ich selbst noch nicht.
Ansonsten bereite ich mich gerade auf meinen neuen Kinofilm vor, für den nächste Woche die Dreharbeiten beginnen. Ich spiele eine wahre Begebenheit, eine jüdische Hochspringerin zur Zeit der Olympischen Spiele in Berlin 1936 namens Gretel Bergmann.
Es ist ein sehr spannender Stoff. Ich trainiere seit einem Monat fleißig Hochsprung und bin momentan bei 1,23 Metern. Der damalige Rekord der echten Gretel Bergmann lag bei 1,60. Da muss ich wohl noch ein bisschen springen. Ich stecke mitten in der Recherche über ihre Biografie und die politischen Ereignisse der damaligen Zeit und versuche, mir begreiflich zu machen, wie es sich angefühlt haben muss in den 30er Jahren (als Jüdin) in Deutschland gelebt zu haben.
Es ist sehr frustrierend und deprimierend, sich mit der damaligen Katastrophe und Dummheit auseinander zu setzen und und oft muss ich die Bücher weglegen und mich davon erholen. Je mehr ich weiß, desto wütender werde ich und desto mehr Ablehnung wächst gegen mir gegen die Idioten, die sich heutzutage mit diesem ganzen Mist identifizieren.
Tja, und meine Diplomarbeit leidet unter der Vorbereitung …
Tags: Diplomarbeit, Dreh, Kino, Leinwand, Vorleser, Winter ein Jahr
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Nachgefragt: Proben nach der Premiere?
Von Karoline | 30.Juli 2008
Holger - Ich war am 10. Juli in Weimar. Und begeistert. Von der Liliom-Aufführung und der tollen schauspielerischen Leistung der Akteure. Was mir allerdings ein Rätsel ist: Wie behält man denn bei einem zweieinhalb-Stunden-Stück, das nur alle paar Wochen aufgeführt wird, den Text? Vergißt man nicht bestimmte Regie-Anweisungen? Werden solche Stücke nach längerer Pause noch einmal geprobt?
Normalerweise habe ich Aufzeichnungen aus der Probenzeit, die ich mir vor einer Vorstellung noch einmal anschaue. Aber wenn man die Rolle einmal in sich aufgenommen hat und ihren Weg durch das Stück gebaut und erlebt hat, kann man diese Reise meist mühelos wieder und wieder von Neuem beginnen und jedes Mal wird sie ein bisschen anders sein. So ist es mir jedenfalls bis jetzt gegangen.
Ich habe trotzdem jedes Mal Angst, nicht bis zu dem Punkt zu kommen, an dem ich mit der Figur schon einmal war. Aber wenn die Probenzeit intensiv war, dann ist auf mein Gedächtnis ganz gut Verlass. Wenn ein Stück in der nächsten Spielzeit noch einmal aufgenommen wird, gibt es eine Wiederaufnahmeprobe am selben Tag der ersten Vorführung.
Tags: Liliom, Proben, Theater, Weimar
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Sex And The City
Von Karoline | 18.Juni 2008
Ich habe ihn jetzt zwei Mal gesehen und gehe auch noch mal rein. Ich finde, SATC vergisst man immer gleich wieder und kann man deshalb immer wieder von vorne gucken. Ich muss gestehen, die Serie war nicht ganz so verkleidet und vordergründig labellastig, da hatte man das Gefühl, das passiert eher so nebenbei. Und das Verhältnis der Vier war auch irgendwie ausgewogener. Aber der Film macht trotzdem Spaß.
Allerdings gibt es zwei Dinge, die ich so unglaublich unkorrekt finde, dass ich etwas dazu sagen muss.
Zum Einen wird die mit 50 unglaublich gut aussehende Samantha wegen eines vermeintlich vorhandenen Bauchs gefragt, wie sie ihr Zunehmen denn bitte nicht bemerkt habe, und von Carrie ganz besorgt-skeptisch, ob sie denn damit glücklich sei. Während Kim Cattral die ganze Zeit nach vorne gebeugt sitzen muss, damit sie überhaupt zwei Speckröllchen rausquetscht. Und der Zuschauer soll sich das Zunehmen bei ihr denken? Oder sind das jetzt die Maßstäbe? Das zwei Speckröllchen am Bauch Unglück heißen? Also echt. Das ist doch gefährlich, jemanden wie Kim Cattrall als dick darzustellen und dann die Freundinnen so bescheuert reagieren zu lassen.
Und zum Anderen die Geschichte mit den Tierschützerinnen. Ich persönlich würde nie Pelz tragen, außer er ist aus Brandenburger Hasen. Aber die Stilikonen Pelz tragen zu lassen und die Tierschützerinnen wie ungeliebte, durchgeknallte Tanten auftreten zu lassen, finde ich ein ziemlich fragwürdiges Statement. Auch, wenn diese Szene nachgestellt ist. Ich würde sagen, so etwas kann man nur dann so weltfremd vertreten, wenn man in den unrealistischen Modemillionenhimmel abgehoben ist, wo eh andere Maßstäbe gelten und wo für die Gottheit Mode ruhig auch ein paar Tiere sterben können.
(Das Letze ist ironisch gemeint, falls das schriftlich nicht zu bemerken ist. Nicht, dass jemand hinterher schreibt, ich hätte diese Meinung!)
Tags: Pelz, Schönheit, Schlankheitswahn, Tierschutz
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Liliom und Julie
Von Karoline | 16.Juni 2008
Ich wurde hier in Kommentaren gefragt, wie aktuell ich das Stück Liliom und im Besonderen die Rolle der Julie heute noch finde.
Erst einmal geht es in diesem Stück ja um Liebe und was von Liebe handelt, muss etwas mit heute zu tun haben. Natürlich spielt es in einem historischen Hintergrund mit einer für heutige Verhältnisse altmodischen Sprache. Aber es werden ganz zentrale Dinge einer Liebe verhandelt: Liliom ist der Star des Praters, muss dieses Leben aber für seine Liebe zu Julie und seinen Wunsch nach einem gemeinsamen Leben aufgeben. Er verliert dadurch einen großen Teil seiner Selbst und hat fortan eine Sehnsucht dahin zurück. Denn da war er groß, das konnte er. Lieben und gut zu jemanden sein, jemanden glücklich machen, dass sind Dinge die neu für ihn sind. Da fühlt er sich unsicher und schwach und kann mit Fehlern nicht umgehen und wird wütend und fängt an zu schlagen.
Hier steht der öffentliche Raum des Berufs gegen den privaten Raum einer Beziehung oder Familie und diese im Konflikt zueinander. Wie sehr darf man sich aufgeben. Und je mehr Julie das aushält und ihn trotzdem bedingungslos liebt und je mehr sie stark ist für ihn desto stärker empfindet er das als Spiegel seiner Unfähigkeit und Schwäche und seiner Schuld und sieht in Julies Blick eine immer größer werdende Anklage. Julie hat ihre Existenz und ihren Anstand für ihn aufgegeben. Ohne ihn wäre sie jetzt verloren. Sie hat sich von ihm abhängig gemacht und ihr ganzes Leben zum Geschenk gemacht. Sie lebt nur noch für ihn. Diese Verantwortung erdrückt ihn. Die beiden können nicht miteinander kommunizieren. Immer entstehen Missverständnisse. Liliom will Julie ein Zuhause geben können. Aber er kann nicht einem normalen Beruf nachgehen, das ist er nicht, das kann er nicht. Dadurch kann er Julie nichts zu essen bringen oder ein Dach über dem Kopf bieten. Dafür hasst er sich so sehr, dass ihn die Schuld erdrückt. Julie aber will gar nicht dieses Heim. Sie will einfach nur seine Liebe und mit ihm zusammen sein. Wie und wo ist ihr egal. Sie hat diese konservativen Vorstellungen nicht, nur versteht Liliom das nicht. Weil sie nie miteinander sprechen. Weil sie aber auch keinen Ort haben, an dem sie in Ruhe und alleine sind. Weil sie in einem Treppenhaus leben, gleich hinter dem Prater.
Es geht um Nähe und Distanz und Missverständnisse und Kommunikation und dem Konflikt zwischen dem eigenen Ego und der Liebe und der Balance von beidem. Es geht um das Missverhältnis von eigenen Sehnsüchten und gesellschaftlichen Maßstäben, denen man als Individuum in dieser Gesellschaft unterliegt, da man sie in sich trägt. Es geht um eine große Liebe die an dem Druck von außen und der Unfähigkeit der Figuren, die eigenen inneren Konflikte zu behandeln, zerbricht.
Ich finde das sehr aktuell. Man kann fast jeden Satz dieses Stücks (in der Fassung wie wir sie spielen) auf heute münzen.
Tags: Liliom, Weimar
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NACHTRÄGLICH
Von Karoline | 27.Mai 2008
Ich hol jetzt mal ein bisschen die vergangene Zeit auf und berichte, was mir so in den letzten zwei Monaten widerfahren ist.
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Deutscher Filmpreis
Von Karoline | 27.Mai 2008
Woran ich mich am besten erinnern kann sind die Schmerzen meiner Füße in diesen Mörderschuhen.
Um viertel vor zwölf sollte ich zu einer Probe der Preisübergabe abgeholt werden und um zehn fällt mir auf, dass ich meine einzigen abendtauglichen Schuhe vom Herren Gucci in Weimar vergessen habe. Also düse ich mit ungeputzten Zähnen und frisch aus dem Bett gefallen ins Lafayette und klappere wirklich JEDEN Schuhladen darin ab. Aber ist gar nicht so einfach, Schuhe zu finden, die zu fünf potenziellen Kleidern passen sollen, welche ich erst in zwei Stunden zu Gesicht bekommen sollte. In THE CORNER habe ich tolle gefunden (die mit den Schmerzen) und noch ein Carrie- Bradshaw- Paar in rosa, was sowieso zu nichts passt, dass ich besitze, aber ich konnte sie nicht stehen lassen.
Also zurück, netter Mensch, der mich zum Veranstaltungsort bringt und mich noch über sein VWL-Studium aufklärt, dann Probe. Und das ist lustig!! Da sitzen sog. Probanden, also Menschen die das für Geld machen, denke ich, und haben ein Foto mit dem jeweilig Nominierten in der Hand. Dann sage ich meine Rede, werde wie immer ermahnt, nicht so schnell zu reden, was soll ich machen, ich komme aus Berlin, und dann kommt einer der drei nominierten Probanden auf die Bühne und übernimmt probeweise den Preis. Ich lächle probeweise ein Foto von Ulrich Noethen an, übergebe ihm den Preis, gebe noch schnell für die ARD ein Fernsehinterview (ach ja, ich hatte mir immer noch nicht die Zähne putzen können) und rase ins Hotel, wo ich endlich alle Kleider anschauen kann. Und natürlich passt keins!!! Drei Stunden vor Abfahrt und mir passt kein Kleid!!! Aber es gibt tolle Näherinnen im Hotel, die das erledigen. solange putze ich mir die Zähne und lerne meinen Text auswendig. Ja, ich konnte ihn auswendig. Aber ich war aufgeregt, habe mich also lieber doch an dem Schriftstück festgehalten. Zu erwähnen ist noch der unglaublich tolle Stylist, der meine Haare gemacht hat. HOS von UDO WALZ.
Dann kam noch Piaget und brachte mir die Brillianten für meine Ohren und endlich in die Limousine zur Verleihung. Und das war sehr amüsant. Ich finde, Barbara Schöneberger hat das sehr gut gemacht und ich mag solche Showeinlagen. Nur ist Bully nun mal unschlagbar. Und dann hatte ich die Ehre, Elmar Wepper den Preis zu überreichen, was mich sehr gefreut hat.
Ich bin ziemlich früh gegangen, nachdem ich noch einen kleinen Schlag von einem Kabel bekommen habe, auf das ich mich raufgesetzt habe. Aber keine Sorge, das Kleid ist unversehrt. Und meinen Bauch habe ich mir vollgeschlagen an dem leckeren Buffett. Aber ich hätte eh nicht tanzen können.
Die Schuhe. Ich erwähnte es bereits.
Tags: Elmar Wepper, Filmpreis, Gucci, Piaget, Schönberger, Udo Walz
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Premiere Liliom
Von Karoline | 27.Mai 2008
Ich war so aufgeregt wie schon lange nicht mehr in meinem Leben. Und ich hatte kein Gefühl für gar nichts mehr. Aber meine Mama saß im Publikum und Freunde auch und ich musste mich auch noch erinnern manchmal zu atmen und dann ging das.
Am Nachmittag wollte ich zur Entspannung reiten gehen. Mir ist dummerweise das Pferd davongelaufen mit mir oben drauf und sehr schnell. Das hat zur Absenkung des Adrenalinspiegels nicht beigetragen Also musste ich mich auf eine Wiese in die Sonne setzen, aber als mir dann drei Zecken die Hand hoch laufen wollten und bevor ich den Rest des Tages mit Zeckenpanik verbringen würde, habe ich mich einfach der Premierenhysterie hingegeben. Und irgendwie hat´s dann auch geklappt.
Ist schon anders, auf so einer Bühne. Die unmittelbare Reaktion vom Publikum. Und auch das unmittelbare Ausbleiben einer Reaktion. Ich habe auch schon die zweite Vorstellung hinter mir, da hatte ich das Gefühl, alles ist still und ich muss arbeiten und arbeiten um das Publikum von den Sitzen abzuholen. Jetzt freue ich mich auf die Nächste. Es ist toll, sich an alles zu erinnern und neu zu erleben.
Ich hab dann noch meinen Hotelschlüssel verloren und bis vier mit meinem Handy den Parkplatz abgesucht. Und ich war nicht betrunken.
Tags: Lampenfieber, Liliom, Weimar
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Premiere Sex and the City
Von Karoline | 27.Mai 2008
JEDER wollte da hin. Ich erfahre am Tag selbst, dass die ja heute sei. Und dann fällt mir ein, dass ich vor längerer Zeit mal Einladungskarten dafür bekommen habe.
UND ICH WAR NICHT DA!!!
Ich musste nach München.
Aber ich wurde schon genug von meiner besten Freundin beschimpft. Also vergessen wir das wieder, ja?
Tags: München, Premiere, Sex and the City
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JETZT
Von Karoline | 27.Mai 2008
Jetzt sitze ich an meiner Diplomarbeit und versuche fleißig zu sein, wie sich das für eine 24jährige gehört. Die Sonne kann mir nichts anhaben, weil ich krank bin. Wahrscheinlich hat sich das meine Mentorin von oben bestellt, damit ich schön sitzen bleibe und lese. Und schreibe.
Vielen Dank für die lieben Glückwünsche. Mal gucken wie es so wird, das 25. Jahr (Lebensfühlschauer).
Tags: , Diplom
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24
Von Holger | 22.Mai 2008
Holger - Heute vor einem Jahr schrieb ich, daß Karoline Herfurth am Set vom “Wunder von Berlin” einen ausgeben müsse. Weil sie Geburtstag habe.
Da nutze ich doch ausnahmsweise mal wieder meine Schreibrechte hier und nehme das Thema noch einmal auf. Und sende einen Gruß nach Weimar, Berlin, München oder wo auch immer sie gerade herumstreßt: Ich wünsche ihr noch ganz viele Gelegenheiten zu kräftigem Theaterpremieren-Lampenfieber.
Die schönen Filme, die ich ihr im vergangen Jahr gewünscht habe, hat sie ja schon bekommen …
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Grimme-Preis
Von Karoline | 9.April 2008
Vielen Dank für die lieben Glückwünsche zum GrimmePreis. Und vielen Dank für die Unterstützung.
Tags: Grimme-Preis
Themen: Bildschirm | 5 Kommentare »
KarolineKaroline!
Von Karoline | 30.März 2008
Letzte Woche war ich wieder beim Reader. Ich bin zum Schweigen verpflichtet. Aber es war toll, dabei sein zu können, bei so einem Film, so einer Arbeit. Ich habe Harvey Weinstein kennengelernt. Was für eine Stimme! Fast wie der Pate.
Und Kate Winslet bei der Arbeit zuzugucken… so müssen sich die Jünger beim Abendmahl gefühlt haben. Und sie ist so unglaublich normal und so ein “feiner Kerl”. Soweit ich das aus den paar Momenten beurteilen kann. Und sie hat mich gefragt, ob ich nicht Lust habe, mit ihr und den anderen einen Drink im Wohnwagen zu trinken. Und ich dummer, dummer Mensch sage : “Total gerne, aber ich habe eine Blasenentzündung und muss ins Bett. ” Wie kann man nur so dumm sein?!! Meine einzige Gelegenheit mit dieser fantastischen Schauspielerin ein paar Worte zu wechseln, bei der, wenn man sie ansieht, alle Filme, in denen man sie bewundert hat, im Kopf abspulen.
Tags: Vorleser, Weinstein, Winslet
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TheaterTheater
Von Karoline | 28.März 2008
Ich stecke mitten in den Proben zu LILIOM und versinke in den vertrauten Gerüchen und dem Staub von Probebühnen.
Ich fühle mich, als wäre ich zurück in der Schule. Sie hat mich wieder. Und immer höre ich die unzufriedenen Stimmen meiner Dozenten in meinem Kopf und mir wird bewusst, was für ein blutiger Anfänger ich bin. Und es ist so toll. Dieses Theaterspielen. Es ist so groß und artifiziell im Gegensatz zum Naturalismus vom Film. Und man kann so viel rumprobieren und übertreiben und Pausen ausdehnen und sich Zeit und Raum auf der Bühne erobern.
Ich lerne und lerne und lerne.
Und ich habe mir ein heimliches Berufsziel in den Kopf gesetzt. Das behalte ich für mich, bis es wahr geworden ist.
Tags: , Bühne, Liliom, Weimar
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Grimme-Preisträgerin
Von Holger | 19.März 2008
Holger - Karoline Herfurth darf sich nun auch Grimme-Preisträgerin nennen. Die renommierte Auszeichnung, mit der die besten Fernsehfilme und -produktionen geehrt werden, ging in diesem Jahr auch an “Eine andere Liga” (ZDF/ARTE) undzwar genauer gesagt an Buket Alakus (Regie), Jan Berger (Buch) sowie die Hauptdarsteller Ken Duken, Thierry van Werveke und eben Karoline Herfurth. (Quelle: LN-Online)
Eine tolle Anerkennung für einen tollen Film, den ich im onlinErleben-Blog schon zur Premiere in Hamburg lobte.
Hoffentlich zeigen sie den jetzt auch nochmal.
Tags: ARTE, Eine andere Liga, Grimme-Preis, ZDF
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Halbzeit
Von Karoline | 12.Februar 2008
Es ist Halbzeit bei der Berlinale und man merkt, dass die allgemeine Stimmung die der Erschöpfung ist. Ich werde mich auch für die restlichen Tage zurückziehen, weil mir die 10 Partys der letzten fünf Tage in den Knochen stecken. Das ist einfach der pure Wahnsinn. Aber ich habe so viele alte Freunde und Bekannte getroffen und hatte endlich mal wieder die Möglichkeit, die neuesten Neuigkeiten auszutauschen. Das ist mit Abstand das Schönste an der Berlinale.
Und natürlich die Vielfalt. Ich habe “Hanami” gesehen und ich kann ihn nur jedem empfehlen. Als ich hinterher vom ZDF gefragt wurde, wie mir denn der Film gefallen hätte, und ich erzählt habe, was mich so berührt hat, kamen mir schon wieder die Tränen. Ein Nachteil, wenn man sich in Abendgarderobe bewegende Filme anschaut- da darf nichts verlaufen. Ich konnte mich nur schwer zusammenreißen und sah hinterher auch ein bisschen so aus.
Also: Anschauen.
Tags: , Berlinale, Hanami
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Eröffnung der Berlinale
Von Karoline | 9.Februar 2008
Wieder ein eiskalter roter Teppich im Freien. Und eine ewig lange Schlange. Ich hatte mein Lieblingskleid von Chanel an, was ich wirklich gerne besitzen würde.
Hannelore Elsner hat mir später beim Empfang erzählt, dass sie immer lieber eigene Sachen trägt. Weil es komisch ist, wenn alles an einem fremd ist und einem nicht gehört. Da hat sie recht. Irgendwie ist man sich selbst dann ein bisschen fremd.
Aber es ist so toll, diese Kleider tragen zu können. Und dieser unglaubliche Schmuck den ich getragen habe. Der ist 100.000 Euro wert gewesen. Da kann man dann nicht alles haben – die eigene Aura verteidigen oder diesen traumhaften Ring …
Ich werde jetzt einfach immer ein besonderes Detail von mir tragen. Meine Froschkönigkette zum Beispiel. Außerdem gehören die Schuhe immer mir. Meine Guccis. Die einzigen teuren Schuhe die ich mir in meinem Leben geleistet habe. Oder so …
Aber das andere waren Stiefel und Stiefel sind irgendwie noch mal was anderes finde ich. Jedenfalls haben diese Schuhe 425,- gekostet und ich habe mir gedacht, liebe Guccischuhe, ihr seid ein Traum, aber ich gebe keine Monatsmiete für Schuhe aus. Am nächsten Tag schwärme ich dann der Kostümchefin von den tollen Schuhen vor und sie ist ganz erfreut: wir brauchen ja noch Schuhe für den Film … Der Trick dabei ist, dass Kostümabkauf beim Film immer 50% vom Originalpreis bedeutet und ich bei meinen eigenen Kostümen immer Vorkaufsrecht habe. Das heißt, die Schuhe waren meins.
Aber zurück zur Berlinale: Ich muss gestehen, dass ich plötzlich nach Hause wollte. Ich habe es tatsächlich verbrochen, mich durch den Hinterausgang zu stehlen. Ich habe nicht einmal die Stones gesehen. Ich habe nur noch ihre Ankunft gehört. Aber ich werde den Film nachholen.
Dafür war ich hinterher noch mit Bernd Eichinger und Nina und vielen anderen im Borchardts und habe nachts um zwei Schnitzel gegessen. Mit Preiselbeeren. Sehr zu empfehlen.
Am Montag bin ich zu der Premiere von Hanami eingeladen, dem neuen Film von Doris Dörrie. Man hört nur Gutes und ich freu mich schon.
Tags: Berlinale, Chanel, Dörrie, Eichinger, Elsner, Gucci, Stones
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